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Göbel: Delphi Lila
Gabrielle M. Göbel

Delphi Lila – Göttliches Spiel

Eine Freiburger Psychologiestudentin, die Anfang des 21. Jahrhunderts eine Schatulle mit 2500 Jahre alten Manuskripten erbt, dazwischen ein modernes Tagebuch, das diese ergänzt,

eine visionäre Malerin aus dem Mezzogiorno, die sich, fasziniert vom Jenseitskult der Etrusker, auf Spurensuche des „Delphi Lila“ (= göttliches Spiel) bis nach Indien begibt, und davon erzählt,

und im Mittelpunkt der Geschichte die fiktive Biographie einer Sophia, Tochter der Orakelpriesterin, die im antiken Delphi aufwächst, einem magischen Ort auf dem Höhepunkt seiner Macht, und als „Nabel der Welt“ ein Zentrum der Spionage und politischen Intrigen. Als die junge Sophia in den Wirren der griechisch-persischen Kriege das Ränkespiel der korrupten Priesterelite beobachtet und aufzudecken beginnt, gerät sie in Lebensgefahr und flieht ins Exil nach Süditalien, zu der legendären Gemeinschaft der Pythagoreer.

Was verbindet nun die männlichen und weiblichen Protagonisten dieses Parallelzeit-Romans miteinander?

Sie alle werden von der „Wer bin ich?“-Frage nach der eigener Identität, motiviert und bewegt und suchen eine Antwort jenseits menschlicher Konzepte, wobei jeder von ihnen auf seine Weise herausfindet, dass sich des Rätsels Lösung bis auf den heutigen Tag hinter der ursprünglichen Inschrift des berühmten Orakeltempels zu Delphi verbirgt, von der nur noch drei von neun Worten übrig geblieben sind: ERKENNE DICH SELBST.

Die einst aus politischem Kalkül entfernten fehlenden Worte – die „neun Perlen des Apollon“ gilt es einem Puzzle gleich, auf zwei dicht miteinander verwobenen Zeitebenen zu entdecken und neu zusammenzusetzen.

Dabei entfaltet sich vor dem Panorama historischer und geografischer Schauplätze ein komplexes Epos menschlicher Schicksale, die es dem Leser ermöglichen, aus scheinbar weit zurückliegenden Ereignissen Erkenntnisse für das Hier und Jetzt zu gewinnen, welche die Malerin Maya am Ende ihres Lebens in dem Satz zusammenfasst:

„Das größte Versäumnis ist, dass das Leben dahingeht und wir nicht werden, was wir sind.“


Gabriele M. Göbel,

geb. in Würzburg, aufgewachsen in Köln, nach dem Abitur Studium der Romanistik und Kunstgeschichte, lebt seit 1966 in Bonn.

Die Autorin hat zahlreiche Kinder- und Jugendbücher sowie Hörspiele und Serien für den WDR, SFB, ORF u.a. geschrieben.

Seit 1993 veröffentlicht sie Erzählungen und Romane für Erwachsene, darunter den Renaissance-Roman „Labyrinth der unerhörten Liebe“, und „Die Mystikerin“ (Romanbiografie über Hildegard von Bingen).

Gabriele M. Göbel hat verschiedene Literaturpreise und Auszeichnungen verliehen bekommen:

1979 „Joseph-Dietzgen-Literaturpreis“,

1981 „Georg- Mackensen-Förderpreis“,

1987 Journalistenpreis d. Ausländerbeauftragten im Senat von Berlin, Arbeitsstipendium des Landes NRW

Mehrere Auszeichnungen bei regionalen Literaturwettbewerben


Göbel: Delphi Lila Kuebler Verlag/Romane, Erzählungen/Göbel: Delphi LilaArtikelKuebler Verlag/Romane, Erzählungen/Göbel: Delphi LilaArtikel